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Ratgeber · Für Firmenanlässe, Tagungen und Versammlungen

Apéro riche planen

Der Apéro ist oft der Teil eines Anlasses, an den sich die Gäste am längsten erinnern: das Gespräch mit der Referentin, das Wiedersehen mit Kollegen, der Kontakt, der sich lohnt. Damit das gelingt, braucht es die richtige Menge auf dem Teller, gute Wege im Raum und einen Ablauf, der ohne Schlange auskommt. Hier zeigen wir, wie wir einen Apéro riche planen, mit Gramm pro Person, echten Menüs und dem Ablauf vom Plenum bis zur Garderobe.

Zum Apéro-Rechner
Gäste im Gespräch beim Apéro im Foyer des Eventforum Bern
Apéro-Platte mit Käse, Trauben und Nüssen
Apéro-Buffet mit Tellern und Häppchen im Foyer des Eventforum Bern
Gäste im Gespräch im Foyer des Eventforum Bern
Apéro-Platten mit Aufschnitt, Tomaten und Rucola
Schalen mit Fruchtspiessen für den Apéro
Teilnehmende im Gespräch an einem Stehtisch im Eventforum Bern

Was ist ein Apéro riche?

Ein Apéro riche ist ein reichhaltiger Apéro mit kaltem und warmem Fingerfood und etwas Süssem. Anders als beim kleinen Apéro mit ein paar Knabbereien zum Glas gehen die Gäste satt nach Hause: Der Apéro riche ersetzt das Abendessen. Gegessen wird im Stehen, mit den Fingern oder einer kleinen Gabel, mitten im Gespräch.

Bei Firmenanlässen steht er am Ende einer Tagung, einer Generalversammlung oder eines Kick-offs. Mit unserem Cateringpartner unterscheiden wir drei Grössen: Apéro klein, mittel und riche. Den Unterschied machen die Gramm pro Person und die Zeit, die Sie dafür einplanen.

Drei Apéro-Grössen im Vergleich
Apéro Speisen pro Person Dauer Passt für
Apéro klein rund 100 g 20 bis 30 Minuten zum Anstossen, vor einem Essen
Apéro mittel rund 200 g 40 bis 60 Minuten nach einer Tagung, leichte Zwischenmahlzeit
Apéro riche rund 350 g 60 bis 90 Minuten ersetzt das Abendessen, auch als Stehlunch

Richtwerte aus unserer Praxis, Häppchen von ein bis zwei Bissen.

Was kommt auf den Teller? Der Apéro-Rechner

Wählen Sie die Grösse des Apéros. Der Teller zeigt, was eine Person bekommt, in Gramm und Stück, mit Beispielen aus den Menüs unseres Cateringpartners. Rechts sehen Sie, was das für alle Gäste heisst: Stück, Kilo und Flaschen.

Apéro wählen
350 gpro Person

    Das bestellt der Caterer für 150 Gäste

      60Flaschen Wein oder Prosecco à 75 cl
      45Flaschen Mineral und Saft à 1 Liter
      53 kgSpeisen insgesamt, damit der Caterer planen kann
      60 bis 90 MinutenDauer, danach braucht es kein Abendessen mehr

      Beispiel-Teller aus Menüs unseres Cateringpartners, Gramm pro Person gerundet. Getränke: rund 6 dl pro Person bis 60 Minuten, länger rund 30 Prozent mehr, je zur Hälfte Wein oder Prosecco und alkoholfrei. Die genaue Menge legen wir mit Ihnen und dem Caterer fest.

      Vom Plenum zum Apéro: der Ablauf in Foyer und Saal

      Bei uns beginnt der Apéro dort, wo das Programm endet. Sobald im Saal das Plenum fertig ist, öffnen wir die Glasschiebewand zum Foyer. Hinten im Saal stehen dann schon Hochtische bereit, und der Apéro verteilt sich nahtlos über beide Räume. Spielen Sie den Ablauf durch und vergleichen Sie Buffet, Service am Platz und die Mischung.

      Wie wird serviert?

      0Gäste stehen an, im Beispiel mit 120 Gästen
      160 m²Fläche für den Apéro
      • Gast
      • Service
      • Buffet
      • Bar
      • Hochtisch

      Grundriss des Erdgeschosses mit Foyer (links) und Saal (rechts), Beispiel mit 120 Gästen. Die Zeiten sind Richtwerte; Aufstellung, Buffetstellen und Service stimmen wir mit Ihnen ab.

      Langes Apéro-Buffet mit Focaccia, Platten, Gemüsesticks und Tellern im Eventforum Bern

      Buffet oder Service am Platz?

      Am Buffet bedienen sich die Gäste selbst. Das ist unkompliziert, die Gäste sehen die ganze Auswahl, und es braucht weniger Servicepersonal. Dafür braucht es Platz: Ab rund hundert Gästen planen wir mindestens zwei Buffetstellen, sonst entsteht in den ersten Minuten eine Schlange.

      Beim Service am Platz, auch Flying Food genannt, tragen Servicekräfte Häppchen und Getränke an die Hochtische. Niemand muss anstehen, die Gespräche laufen weiter, und Warmes kommt wirklich warm an. Das wirkt aufmerksam und passt besonders zu Anlässen mit Gästen, die man pflegen möchte.

      Für grosse Gruppen empfehlen wir die Mischung: Kaltes und Süsses am Buffet, Warmes und die erste Runde Getränke im Service.

      Buffet, Service am Platz und Mischung im Vergleich
      Form So läuft es Stärken Darauf achten
      Buffet Gäste holen sich Häppchen und Getränke selbst ganze Auswahl sichtbar, weniger Personal mehrere Stationen, Buffet und Bar getrennt
      Service am Platz Servicekräfte bringen Häppchen und Getränke an die Hochtische keine Schlange, Gespräche reissen nicht ab, Warmes bleibt warm genug Personal, Häppchen für eine Hand
      Gemischt Kaltes am Buffet, Warmes und erste Getränke im Service bewährt für grosse Gruppen klare Absprache, was wo steht

      Ideen für einen Apéro riche

      Gut ist, was sich im Stehen mit einer Hand essen lässt, in ein bis zwei Bissen. Eine Mischung aus kalt, warm und süss hält den Apéro abwechslungsreich. Die Beispiele stammen aus Menüs, die unser Cateringpartner für Anlässe im Eventforum Bern zubereitet; Vegetarisches und Veganes gehört in jede Runde.

      Klassiker, die immer gehen

      • Focaccia am Meter mit Hummus, Roastbeef oder Rauchlachs auch vegan
      • Tomaten-Mozzarella-Spiesschen mit Pesto
      • Käse-Trauben-Spiesschen
      • Gemüsesticks mit Dips im Glas vegan

      Lässt sich mit einer Hand essen und tropft nicht. Die lange Focaccia am Meter ist zudem ein Blickfang am Buffet.

      Warm aus der Küche

      • Empanadas mit Fleisch oder Gemüse auch vegetarisch
      • Schinkengipfeli
      • Hausgemachter Käse- und Spinatkuchen
      • Hackfleischbällchen mit Tomatensalsa

      Warmes kommt am besten in Wellen, frisch aus dem Ofen statt eine Stunde auf dem Rechaud.

      Im Glas serviert

      • Powerfood-Salat im Glas
      • Rassige Gazpacho in der kleinen Glasflasche
      • Gemüsesticks mit drei Dips
      • Dessert im Glas

      Gläser stehen sicher auf dem Hochtisch, und jede Portion ist schon abgemessen. Das hilft auch bei Allergien.

      Mit der Saison

      • Im Herbst: Kürbis-Arancini mit Parmesancrumble, Tarte mit Pastrami und Rotweinbirne, Kürbis-Hummus mit Belper Knolle
      • Im Frühling: Tarte mit grünem Spargel, Basilikum-Arancini mit Cherrytomaten

      Saisonale Häppchen zeigen, dass der Apéro für diesen Anlass gedacht ist und nicht von der Stange kommt. Die Belper Knolle ist ein Käse aus der Region Bern.

      Etwas, worüber man spricht

      • Mini-Burger vom Black Angus im Brioche-Bun
      • Frozen Yogurt mit Toppingbar
      • Focaccia am Meter quer über das Buffet

      Ein Element zum Staunen genügt. Es gibt den Gästen einen Grund, an den Tisch zu kommen und ins Gespräch zu finden.

      Süsser Abschluss

      • Hausgemachte Brownies
      • Fruchtspiesschen vegan
      • Kleiner Spitzbube
      • Tiramisu im Weckglas

      Mit dem Süssen und einem Kaffee kündigt sich das Ende des Apéros von selbst an.

      Foyer des Eventforum Bern mit LED-Panoramaband und geöffneter Glasschiebewand zum Saal

      Raum und Hochtische

      Für einen Apéro im Stehen rechnet man mit 0,5 bis 1,0 m² pro Person, ohne Buffet und Bar. Wichtiger als die Fläche sind die Wege: Wer vom Saal zum Buffet und zur Bar geht, soll niemandem im Weg stehen.

      • Foyer und Saal: Das Foyer mit 160 m² liegt direkt neben der Eventhalle. Nach dem Plenum öffnen wir die Glasschiebewand, und der hintere Teil des Saals wird mit Hochtischen Teil des Apéros.
      • Hochtische: im Raum verteilt, dazu einige Sitzplätze am Rand für Gäste, die nicht lange stehen.
      • Stationen: Buffet und Bar an getrennten Stellen, damit sich die Schlangen nicht kreuzen.
      • Abstellflächen: für Gläser und Teller, damit die Hände frei werden.
      • Garderobe: nahe am Eingang, damit Mäntel und Taschen nicht im Raum liegen.
      Bestuhlungsarten mit Platzbedarf ansehen ↗

      Getränke: in Gläsern und Flaschen gerechnet

      Als Richtwert gelten rund 6 dl pro Person für einen Apéro bis 60 Minuten, je zur Hälfte Wein oder Prosecco und alkoholfreie Getränke. Für einen Apéro riche von 60 bis 90 Minuten rechnen Sie rund 30 Prozent mehr, also rund 8 dl. Pro Person sind das zwei bis drei Gläser Wein und zwei bis drei Gläser Wasser oder Saft.

      Für 150 Gäste heisst das: rund 60 Flaschen Wein oder Prosecco à 75 cl bei einem Apéro mittel, rund 80 bei einem Apéro riche, dazu 45 bis 60 Liter Mineral und Saft. Bieten Sie alkoholfreie Getränke so sorgfältig an wie Wein: Viele Gäste fahren noch Auto oder trinken keinen Alkohol. Zum Schluss ist ein Kaffee willkommen.

      Servicekraft trägt ein Tablett mit Gläsern beim Apéro riche im Eventforum Bern

      Allergien und Ernährung

      Fragen Sie Ernährungswünsche mit der Anmeldung ab: vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei, Allergien. Geben Sie die Zahlen früh an uns weiter; unser Cateringpartner plant die Häppchen danach.

      • Häppchen beschriften oder Karten ans Buffet stellen
      • Vegetarisches und Veganes in jeder Runde, nicht nur am Rand des Buffets
      • bei schweren Allergien separat anrichten lassen
      • das Servicepersonal kennt die Zutaten

      Fünf Dinge, die wir bei jedem Apéro sehen

      Was einen Apéro gelingen lässt, ist selten das Menü allein. Diese fünf Punkte machen nach unserer Erfahrung den Unterschied.

      1. Ankündigen, bevor das Programm endetDie Moderation sagt von der Bühne, wo der Apéro stattfindet und wie lange er dauert. Wenn die Glasschiebewand aufgeht, wissen alle, wohin.
      2. Getränke zuerstIn den ersten zehn Minuten wollen alle gleichzeitig ein Glas. Eine Runde, die schon bereitsteht oder serviert wird, verhindert die erste Schlange.
      3. Warmes in WellenLieber dreimal frisch nachreichen als alles auf einmal hinstellen. Der Apéro bleibt lebendig, und es bleibt weniger übrig.
      4. Hochtische, aber nicht nurDie meisten Gäste stehen gern, einige nicht. Ein paar Sitzplätze am Rand sind für ältere Gäste und lange Tage ein Zeichen von Aufmerksamkeit.
      5. Das Ende sichtbar machenSüsses und Kaffee zeigen, dass der Apéro ausklingt. So gehen die Gäste zufrieden, und niemand fühlt sich hinauskomplimentiert.

      Checkliste für Ihren Apéro

      Zum Abhaken in der Vorbereitung, von der Grösse des Apéros bis zum Abräumen.

      0 von 10erledigt

        Apéro im Eventforum Bern

        Bei uns findet der Apéro im Foyer und im hinteren Teil des Saals statt: Nach dem Plenum öffnen wir die Glasschiebewand, und die Gäste gehen direkt an die Hochtische. Unser Cateringpartner aus dem Nachbargebäude bereitet Apéro klein, mittel und riche zu, mit vegetarischen, veganen und glutenfreien Optionen, als Buffet oder im Service am Platz.

        Mehr dazu auf der Seite Catering. Sie erhalten innert 12 Stunden eine erste Offerte.

        Apéro anfragen
        Parkhaus in der Nähe des Eventforum Bern für die Anreise mit dem Auto
        Blick auf Bahnhof Bern mit PostParc und überdachten Gleisen.
        Linienbusse am Busbahnhof Bern als Hinweis auf die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
        BLS-Zug am Bahnhof – Anreise mit dem Zug zum Eventforum Bern
        Aussenansicht des Gebäudes an der Fabrikstrasse 12 in Bern.
        Gebäude des Eventforum Bern mit Fahnen an der Fassade

        Häufige Fragen zum Apéro riche

        Wir rechnen für einen Apéro riche mit rund 350 Gramm Speisen pro Person, verteilt auf sieben bis zehn Häppchen. Er ersetzt damit ein Abendessen. Für einen Apéro mittel sind es rund 200 Gramm, für einen kleinen Apéro rund 100 Gramm.

        Ein kleiner Apéro dauert 20 bis 30 Minuten: Getränke, Knabbereien, etwas Apérogebäck. Ein Apéro riche dauert 60 bis 90 Minuten und bietet reichhaltiges kaltes und warmes Fingerfood und etwas Süsses. Die Gäste gehen satt nach Hause.

        Ja, so planen wir ihn. Schreiben Sie es in die Einladung, damit die Gäste wissen, dass danach kein Essen mehr folgt. Soll später noch gegessen werden, genügt ein Apéro mittel.

        Bei einem Apéro riche sieben bis zehn Stück, je nach Grösse: zum Beispiel drei Stück Focaccia, zwei Empanadas, zwei Spiesschen, ein Glas Gemüsesticks und etwas Süsses. Bei einem Apéro mittel rechnet man eher mit Gramm von den Platten.

        Am Buffet bedienen sich die Gäste selbst; das ist einfach und günstiger, braucht aber Platz und mehrere Stationen, damit keine Schlange entsteht. Beim Service am Platz kommen die Häppchen zu den Gästen, und die Gespräche reissen nicht ab. Für grosse Gruppen empfehlen wir eine Mischung.

        Rund 6 dl pro Person für einen Apéro bis 60 Minuten, je zur Hälfte Wein oder Prosecco und alkoholfreie Getränke. Für einen Apéro riche von 60 bis 90 Minuten rund 8 dl. Für 150 Gäste sind das rund 60 bis 80 Flaschen Wein.

        Rechnen Sie mit 0,5 bis 1,0 m² pro Person, ohne Buffet und Bar. Im Eventforum Bern öffnen wir nach dem Plenum die Glasschiebewand: Der Apéro verteilt sich dann auf das Foyer mit 160 m² und den hinteren Teil des Saals mit Hochtischen.

        In der Romandie sagt man ebenfalls apéro riche. Ersetzt er das Abendessen, spricht man vom apéritif dînatoire.

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        Stand: Oktober 2026. Gramm pro Person sind Richtwerte aus unserer Praxis, die Getränke Richtwerte von Schweizer Caterern. Die genaue Menge legen wir mit Ihnen und dem Caterer fest.

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